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Das Haus wurde 1874 als Gasthof „Zur Post“ gebaut, Unterschondorfs erstes Gasthaus. Wilhelm Leibl (s. S. ■) malte hier sein berühmtes Bild „Die Dorfpolitiker“, und hier lernte er auch seine spätere Geliebte und Muttter seines Sohnes, Therese Bauer, kennen. Die Geschichte dieses Platzes – in welcher Gestalt auch immer – reicht jedoch weiter zurück. Bei Umbauarbeiten fand man vor einigen Jahren in der Küche einen alten, etwa 6 Meter tiefen Brunnenschacht, dessen Wandung nur aus Feldsteinen ohne Mörtel hochgezogen wurde; lediglich der obere Rand ist durch Mauerwerk befestigt.